CDU Herscheid stellt ihre Wahlkreiskandidaten für die
Kommunalwahl 2009 auf.
In einer eindrucksvollen Versammlung wählten am 29. April d. J. die Mitglieder der CDU Herscheid ihre Kandidaten für die Kommunalwahl 2009. 30 Personen waren anwesend, darunter 26 stimmberechtigte Mitglieder.
Sigrid Schröder, Vorsitzende der Ortsunion zeigte sich erfreut über die starke Beteiligung und sprach von einem guten Start in die bevorstehende Wahlauseinandersetzung. . Ihr Appell, den Abend für ein geschlossenes Erscheinungsbild der Herscheider CDU zu nutzen, wurde nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern durch einstimmige Voten bestätigt.
So hatte es Versammlungsleiter, Wolfgang Weyland, leicht, durch die Tagesordnung zu führen, wurden doch alle Männer und Frauen in geheimer Wahl einstimmig nominiert. Auch Bürgermeisterkandidat Uwe Schmalenbach konnte per Akklamation ein einstimmiges Ergebnis erzielen.
Große Aufmerksamkeit erhielt die Versammlung in der heimischen Presse. Die CDU Herscheid veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Redaktionen „Süderländer Tageblatt“ und „Westfälische Rundschau“ die jeweiligen Artikel:
CDU geht mit vier Neuen in den Wahlkampf
Ziel: Ortsunion will stärkste Ratsfraktion bleiben. Deutliches Votum für Bürgermeisterkandidat Uwe Schmalenbach
(Redakteur: Dirk Grein, „Süderländer Tageblatt“)
Mit frischem Wind geht die CDU Herscheid in den nahenden Kommunal-Wahlkampf: Gleich vier neue Kandidaten bewerben sich um den Einzug in den Gemeinderat.
Hocherfreut zeigte sich Versammlungsleiter Wolfgang Weyland angesichts des makellosen Wahlergebnisses: 100 Prozent der 26 Stimmberechtigten unterstützten am Mittwoch bei der Mitgliederversammlung die Kandidaten für die elf Wahlbezirke. Vor allem den "neuen Gesichtern" - Winfried Junker, Thomas Hartung, Dirk Voss und Reinhard Bathe - war die Erleichterung anzumerken. Somit habe die CDU eine "Mannschaft, die einen repräsentativen Querschnitt aller Bevölkerungsgruppen" darstelle, befand Weyland.
Mit diesen Kandidaten gelt es, ein gut bestelltes Feld zu verteidigen. Acht direkt gewonnene Ratsmandate plus einen über die Reserveliste konnte man bei der letzten Kommunalwahl ergattern und ist somit stärkste Fraktion. Das wolle man natürlich auch bleiben. "Das Vertrauen der Bevölkerung zu erhalten ist das Erfolgsrezept unserer Partei", gab Wolfgang Weyland die Marschrichtung vor.
Er selbst werde - wie bereits angekündigt - nicht mehr für ein politisches Amt kandidieren. 38 Jahre im Gemeinderat seien genug. "Nach einem so langen Zeitraum sollte ein Schlussstrich gezogen werden", um Platz zu machen für neue Kräfte. Eben das sei der CDU Herscheid mit den getroffenen Entscheidungen gelungen.
Formsache war anschließend die sogenannte Akklamation für Bürgermeisterkandidat Uwe Schmalenbach. Die Ortsunion hatte ihm bereits frühzeitig ihre Unterstützung zugesagt und untermauerte dies mit einem deutlichen Votum - auch hier gab es keine Gegenstimmen. Schmalenbach hatte sich der CDU zuvor als offener, kontaktfreudiger Mensch vorgestellt. Ein Bürgermeister zum Anfassen möchte er werden, einer, der das Ohr stets am Bürger habe und zuhören kann. Um stets ansprechbar zu sein, wolle er das Rathaus auch samstags für Sprechstunden öffnen. Zur Förderung der freiwilligen Vereinsarbeit schwebe dem 37-Jährige zudem die Einführung eines Tages des Ehrenamtes vor.
"Zukunft gestalten" - so lautet der Wahlslogan Schmalenbachs. Als ausgewiesener Fachmann, der Kommunalverwaltung von der Pieke auf gelernt hat, sind ihm die Aufgaben eines Bürgermeisters bereits vertraut. Familienfreundlichkeit, Wirtschaft, Freizeitmöglichkeiten - all dies seien wichtigste Stützen der Gemeinde. Finanziell dürfe man angesichts des aktuellen Rekorddefizits vorerst keine großen Sprünge erwarten. "Eine riskante Haushaltspolitik wird es mit mir nicht geben", unterstrich Uwe Schmalenbach.
Als Herausforderung empfand er die Veränderungen durch die demografische Entwicklung. Politik müsse daher für alle Altersgruppen gemacht sein - für Kinder wie Senioren, für Erwachsene wie Jugendliche. "Herscheid soll zu einer Generationengemeinde werden", wünschte sich Schmalenbach. Ein Baustein könne dabei die Umwandlung von Spielplätzen in Generationen-Treffpunkte sein, an den Alt und Jung gleichermaßen Erholung finden.
Die CDU bedachte die Ausführungen "ihres" Kandidaten mit viel Applaus. Und auch Wolfgang Weyland konnte stolz verkünden: "Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt."
Wolfgang Weyland leitete eine harmonische Versammlung zur Vorbereitung auf die nahende Kommunalwahl
CDU: Gut bestelltes Feld verteidigen
(Redakteurin: Claudia Homuth, „Westfälische Rundschau“)
Geschlossen, einig, mutig, zielbewusst – so zieht die CDU Herscheid in den Kommunalwahlkampf.„Schließlich haben wir ein gutbestelltes Feld zu verteidigen”,
stellte bei der Kandidatenkür am Mittwochabend Wolfgang Weyland fest, der sich nach
weit über 30 Jahren erfolgreichen Engagements in der Herscheider Kommunalpolitik in
den „Ruhestand” zurückzieht.
„Waren wir bis 1974drittstärkste Kraft im Gemeinderat, so änderte sich das ab
1975 bis Herbst 1999, als die CDU zur zweitstärksten Fraktion heranwuchs. Seitdem stehen
wir auf Platz eins”, blickte Wolfgang Weyland, der 15Jahre lang als Bürgermeister
und 20 Jahre als Erster Stellvertretender Bürgermeister wirkte, zurück.
CDU-Vorstand und –Fraktion präsentierten eine Mannschaft, die das unbedingte Vertrauen
verdiene, lobte Wolfgang Weyland, der es gerne übernommen hatte, die Sitzung im Hotel „Zum Adler” zuleiten. Mit Winfried Junker, Thomas Hartung, Dirk Voß und Reinhard Bathe bewerben sich neben erfahrenen Ratsmitgliedern gleich vier „Neue” um einen direkten Sitz im Gemeindeparlament.
„Wir wollen Herscheid nach vorne bringen und das lebenswerte Umfeld erhalten”, forderte Spitzenkandidatin Sigrid Schröder vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der die Gemeindebevölkerung älter, aber auch bunter werden lasse. Die Themenschwerpunkte
der kommenden fünf Jahre lägen deshalb auf Familienförderung und Kinderbetreuung, auf Erhaltung und weiterer Verbesserung des Ortsbildes, auf der Sicherung der Schulstandorte,
auf der Sanierung von Gemeindestraßen und -wegen sowie vor allem auf der Förderung
sowie der Unterstützung von Vereinen und Verbänden.
Uwe Schmalenbach will „Zukunft gestalten”
Hier setze sich die CDU für die Einführung der vom Land initiierten Ehrenamtskarte
ein, die ihren Inhabern freien Eintritt beispielsweise in Bäder oder bei kulturellen Veranstaltungen ermögliche. „Und hoffentlich kommt in absehbarer Zeit auch die unendliche
Geschichte der ’Dorfwiesen’ zu einem guten Ende.”
„Machen Sie’s mir und der Wahlkommission leicht”, hatte sich Wolfgang Weyland zu Beginn der Abstimmung gewünscht. Und so blieb für Friedhelm Weyland, Frank Holthaus, Hiltraud Rettberg sowie Doris Herzog auch nur wenig zu tun Alle 26 Stimmzettel für die Wahl der Direktkandidaten waren durchweg mit einem „Ja“ gekennzeichnet worden – kein Nein, noch nicht einmal eine einzige Enthaltung musste Protokollführer Uwe Feuerer notieren.
Gleiches galt für die Abstimmung über die Reserveliste mit den insgesamt 23 Männern und Frauen, die für die Ziele der CDU Herscheid stehen. Ebenso einhellig wie für die Kandidaten votierten die Christdemokraten auch für den unabhängigen Bürgermeister-Kandidaten Uwe Schmalenbach, der den Abend nutzte, um sich und sein Konzept unter dem Motto „Zukunft gestalten” vorzustellen.
Weyland tritt ab
(Redakteurin: Claudia Homuth, „Westfälische Rundschau“)
Geschlossen, einig, mutig, zielbewusst – so zieht die CDU Herscheid in den Wahlkampf.
Einstimmig gewählt wurden für die Reserveliste:
Auf den vordersten Plätze stehen CDU-Fraktionsvorsitzende Sigrid Schröder und ihr Stellvertreter Eberhard Kaufmann.
Und so sieht die Reserveliste weiter aus: 3. Dirk Voß; 4. Dr. Klaus Hüttebräucker; 5. Ulrich Brodowski; 6. Ulrich Hilleke; 7. Winfried Junker; 8. Reinhard Bathe; 9. Thomas Hartung; 10. Kornelia Hauswald; 11. Peter Bühner; 12. Wolfgang Weyland; 13. Stephanie Holthaus; 14. Klaus Prinz; 15. Wolfgang Geisel; 16. Jürgen Schade; 17. Hiltraud Rettberg; 18. Annerose Kober; 19. Bernd Raulf; 20. Gerd Holthaus; 21. Peter Prinz; 22. Doris Herzog; 23. Markus Gumpricht.
„Schließlich haben wir ein gut bestelltes Feld zu verteidigen”, stellte bei der Kandidatenkür am Mittwochabend Wolfgang Weyland fest, der sich nach weit über 30 Jahren erfolgreichen Engagements in der Herscheider Kommunalpolitik in den „Ruhestand” zurückzieht.
Hier seine Rede im Wortlaut:
„Mit der heutigen Wahl der CDU-Ratskandidaten für die Legislaturperiode 2009-2014 vollzieht sich die wohl wichtigste Aufgabenstellung einer jeden Ortsunion.
Ohne die vielen anderen Aktivitäten schmälern zu wollen, ist und bleibt die ortsbezogene Politik das Fundament unserer politischen Tätigkeit, die uns die Möglichkeit gibt, in freier Selbstverantwortung an der positiven Weiterentwicklung Herscheids mitzuwirken .
Unsere Ratskandidaten treten unter dem Schirm der CDU selbstbewusst, kontaktfreudig und bürgernah an. Sie bekennen sich zu den Zielen christlich-demokratischer Politik, die im Parteiprogramm mit der Aussage Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität beschrieben sind.
Trotz Parteizugehörigkeit geschieht CDU-Kommunalpolitik, wie bereits erwähnt, in freier Selbstverantwortung. Wir sind an keinerlei Weisungen und Aufträge gebunden, die es auch gar nicht gibt.
Die hin und wieder aufgestellte Behauptung, die Parteien vor Ort seien abhängig von der gängigen Parteilinie ist falsch und entbehrt jeder Grundlage. Wir richten uns ausschließlich nach den Interessen und Möglichkeiten unserer Gemeinde und ihrer Bewohner, stets in dem Bewusstsein, dass der Mensch nicht das Maß aller Dinge ist und sein Leben endlich ist.
Unsere Lebensauffassung ist geprägt vom christlichen Menschenbild. Die Akzeptanz hinsichtlich der Verschiedenartigkeit des Menschen setzt nicht den Verzicht auf die eigene Überzeugung voraus. Nur wer selber eine klare Linie verfolgt, kann andere überzeugen und im gemeinsamen Handeln zu sachgerechten Entscheidungen kommen.
In diesem Jahr begehen wir das 40-jährige Bestehen unserer Ortsunion als selbständige Ortspartei. Diese vier Jahrzehnte beweisen, dass die Herscheider CDU die kommunale Kraft ist, die in Zusammenarbeit mit den Bürgern der Gemeinde für ein lebenswertes Herscheid eintritt, die aber gleichzeitig über den "kommunalen Tellerrand" hinausschaut und ihre Kontakte auf Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaebene zu nutzen weiß.
Bei der anstehenden Kommunalwahl haben wir ein gut bestelltes Feld zu verteidigen. Dank einer guten Mitgliederentwicklung und einer zielstrebigen Parteiarbeit vor Ort konnten die Kommunalwahl-Ergebnisse ständig verbessert werden.
Waren wir bis 1974 drittstärkste Kraft im Gemeinderat, so änderte sich das ab 1975 bis Herbst 1999, als die CDU zur zweitstärksten Fraktion heranwuchs. Seitdem stehen wir auf Platz 1.
15 Jahre hat die CDU den 1. Bürgermeister und 20 Jahre den 1. Stellv. Bürgermeister gestellt. Das alles war und ist nicht selbstverständlich. Harte Arbeit an der viel zitierten Basis, vor allem aber das Vertrauen der Bevölkerung zu erhalten, ist das Erfolgsrezept unserer Politik.
Dies alles gilt es - wie gesagt - zu verteidigen. Wir haben gute Chancen, auch diesmal dieses Ziel zu erreichen.
CDU-Vorstand und Fraktion präsentieren heute eine Mannschaft, die unser aller Vertrauen verdient. Neben bewährten Männern und Frauen gibt es auch "neue Gesichter", die sich aktiv in die Kommunalpolitik einbringen wollen. Die CDU stellt heute eine Mannschaft vor, die einen repräsentativen Querschnitt aller Bevölkerungsgruppen darstellt.
Beweisen Sie durch Ihre heutige Wahl und setzen Sie ein Zeichen, dass sich die CDU Herscheid geschlossen, mutig und zielbewusst den bevorstehenden Herausforderungen stellt.
Dasselbe gilt auch für den Bürgermeister-Kandidaten Uwe Schmalenbach. Er tritt zwar als Parteiloser an, aber er genießt unser aller Vertrauen! Beweisen Sie durch Ihre Akklamation heute Abend, dass die CDU Herscheid voll hinter ihm steht und in ihm einen geeigneten Bewerber um das Amt des Bürgermeisters sieht, der nicht nur für eine sechsjährige Amtszeit zur Verfügung steht, sondern für mehrere Legislaturperioden wählbar ist.
Meine Damen und Herren, liebe Parteifreunde, gestatten Sie mir zum Schluss noch ein persönliches Wort:
Wie Sie wissen, kandidiere ich nach 38-jähriger Zugehörigkeit zum Herscheider Gemeinderat nicht mehr für dieses Gremium. Obwohl ich gesundheitlich in bester Verfassung bin und auch zeitlich die Möglich hätte, weiter mitzuarbeiten, meine ich, dass nach einem so langen Zeitraum der Schlussstrich gezogen werden sollte und Platz zu machen ist für neue Kräfte.
Immerhin bin ich seit meinem 27. Lebensjahr der Kommunalpolitik verbunden und in vielen Ehrenämtern an verantwortlicher Stelle tätig gewesen.
Ohne überheblich sein zu wollen, habe ich stets die These vertreten, dann abzutreten, wenn die Leute sagen: "schade, dass er geht". Das ist allenthalben besser, als wenn sie eines Tages sagen müssten: "Gott sei Dank, dass er endlich weg ist". Ob dieser Zeitpunkt jetzt gekommen ist, mögen andere beurteilen.
Ich wünsche unserer Partei und allen Mitgliedern in demokratischer Disziplin und Ordnung ein erfolgreiches Wirken, das dem Wohl unserer Bürgerinnen und Bürgern dient.
Möge der heutige Abend dazu beitragen, dass die Weichen für eine gute Zukunft gestellt werden. Ich danke Ihnen, dass Sich die Zeit genommen haben, mir zuzuhören

Von links nach rechts: 1. Reihe: Dr. Klaus Hüttebräucker, Winfried Junker, Reinhard Bathe, Sigrid Schröder.
Von links nach rechts: 2. Reihe: Eberhard Kaufmann, Peter Bühner, Ulrich Hilleke, Dirk Voß, Bürgermeister-Kandidat Uwe Schmalenbach, Thomas Hartung. Es fehlen: Kornelia Hauswald, Ulrich Brodowski.
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